Loser Tee, Pyramidenbeutel oder Teebeutel
Loser Tee und Beutel beginnen beim selben Ausgangspunkt: getrocknetes Blatt (oder Botanicals). Der Unterschied liegt vor allem in Blattgröße, Raum und Kontrolle. Genau das schmeckst du wieder: Eine Tasse kann vielschichtig und klar sein – oder eben schnell und kräftig mit weniger Nuance.
Loser Tee
Meistens größeres Blatt oder gröbere Botanicals, die sich im Wasser öffnen können. Das sorgt oft für eine ruhigere Extraktion: Duft, Körper und Abgang bauen sich auf.
- Mehr Raum in der Kanne, also gleichmäßiger ziehen
- Oft klarer in Farbe und Geschmack
- Einfacher zu dosieren pro Tasse oder Kanne
Pyramidenbeutel
Ein Mittelweg: oft gröbere Stücke als in einem klassischen Beutel, und durch die Form etwas mehr Raum, um sich zu bewegen.
- Praktisch, aber oft mit etwas mehr Nuance als ein flacher Beutel
- Zieht meist sauberer (weniger Staub)
- Die Kontrolle bleibt begrenzt: Die Dosierung ist fest
Klassischer Teebeutel
In vielen Beuteln stecken feine Partikel (oft als Fannings oder Dust bezeichnet). Die geben schnell Farbe und Geschmack ab, können aber auch schneller rau oder bitter werden.
- Schnell und konsistent in einem stressigen Moment
- Oft weniger vielschichtig in Aroma und Abgang
- Mehr Chance auf Trübung durch feinen Staub
Wichtig zu wissen
Ein Beutel ist nicht per Definition „schlechter“. Es gibt auch Beutel mit größerem Blatt, und loser Tee kann ebenfalls mittelmäßig sein. Was fast immer stimmt: je feiner das Blatt, desto schneller und härter die Extraktion. Und genau diesen Unterschied machst du in deiner Tasse schmeckbar.