Was schwarzen Tee schwarz macht
Schwarzer Tee ist keine eigene Pflanze, sondern eine bewusste Art der Verarbeitung. Die Blätter von Camellia sinensis werden nach der Pflückung so behandelt, dass sie stark oxidieren. Dadurch verändert sich nicht nur die Farbe des Blattes, sondern auch das Aroma: von grün und frisch zu dunkler, wärmer und runder.
Dasselbe Blatt
Grüner Tee, Oolong und schwarzer Tee stammen vom selben Strauch. Der Unterschied liegt vor allem in der Oxidation und in der Art, wie das Blatt gerollt, gebrochen oder getrocknet wird.
Oxidation
Bei schwarzem Tee bekommt die Oxidation Raum. Das Blatt „arbeitet“ sozusagen weiter: Duft und Farbe vertiefen sich, Bitterstoffe verschieben sich, Körper entsteht.
Warum er manchmal rot heißt
In China wird schwarzer Tee oft hongcha genannt: „roter Tee“, bezogen auf die Farbe des Getränks in deiner Tasse. Im Westen schauen wir eher auf das dunkle Blatt.
Kurz und klar: Tee, Kräutertee und Koffein
Schwarzer Tee ist echter Tee (Camellia sinensis) und enthält in der Regel Koffein. Suchst du eher etwas Botanisches und meist koffeinfrei, dann hilft die Unterscheidung zwischen Tee und Kräutertee. Lies: Was ist ein Kräutertee?