Maison Tisane
Pflanzenteile (hero image)

Pflanzenteile

Vom Blatt bis zur Wurzel — so geben Pflanzenteile Geschmack, Struktur und Aufgusshinweis.

Pflanzenteile in Botanicals: so filterst du unsere botanische Küche

Welche Pflanzenteile du in einem Blend verwendest, bestimmt, wie sich eine Tasse entfaltet: von Duft und Farbe bis hin zu Körper und Nachhall. In unserer botanischen Küche haben wir deshalb alle Zutaten nach dem Pflanzenteil geordnet, mit dem wir arbeiten — damit du schneller filtern und bewusster kombinieren kannst. Du bekommst pro Kategorie ein paar ansprechende Beispiele (mit Links zu unseren Botanicals) sowie praktische Hinweise: wann ein kurzer Aufguss ausreicht und wann du besser etwas länger ziehen lässt. Das passt dazu, wie Maison Tisane arbeitet: mit ganzen Pflanzen und Blättern, ohne zugesetzte Aromen und mit einem Ritual, das ruhig sein darf.

Viele Menschen nennen alles „Kräutertee“, aber ein Blatt gibt schneller ab als eine Wurzel, und eine Schale braucht oft mehr Zeit und Raum. Wenn du diesen Unterschied kennst, vermeidest du klassische Fallstricke: zu heißes Wasser, zu kurze Ziehzeit oder eine Mischung, die aus dem Gleichgewicht gerät, weil ein Bestandteil zu dominant ist. Pflanzenteile sind deshalb unser praktischster Filter: Sie verraten dir etwas über Geschmack, Extraktion und darüber, was du im Kännchen passieren siehst.

Sieh es als einen kleinen Küchenmoment: Hand ins Töpfchen, kurz riechen, dann erst einschenken. Wer Pflanzenteile lesen lernt, bereitet mit mehr Ruhe zu — Tasse für Tasse.

Die 7 Pflanzenteile in unserer botanischen Küche

In unserer botanischen Küche (Wissensdatenbank) sortieren wir jede Zutat nach dem Pflanzenteil, das du tatsächlich verwendest. Das ist kein botanisches Detail, sondern ein praktischer Kompass: verschiedene Pflanzenteile geben ihren Geschmack, Duft und ihre Struktur in einem anderen Tempo ab. Blatt gibt schnell ab, Blüte ist flüchtig, Wurzel braucht Zeit, Samen hält Aroma fest. Wenn man so schaut, wird das Blenden übersichtlicher und das Aufgießen ruhiger.

Warum wir nach Pflanzenteil filtern

Wer alles unter „Kräutertee“ einsortiert, gerät schneller ins Stocken: eine Blüte, die zu lange zieht, eine Wurzel, die zu wenig Zeit bekommt, oder eine Schale, die dominiert. Durch das Filtern nach Pflanzenteil siehst du auf einen Blick, was schnell abgibt, was robuster ist und was du mit Aufmerksamkeit dosieren musst.

Blätter & weiche Kräuter

Blätter sind die Arbeitsfläche der Pflanze: dünn, porös und reich an flüchtigen Stoffen. Sie geben schnell Geschmack ab und bilden oft die Basis eines Blends.

  • Blendrolle: tragend und verbindend.
  • Aufgussverhalten: schnell extrahierend; zu heiß macht sie herb.

Beispiele: Brennnesselblatt, Zitronenmelisse, Birkenblatt, Himbeerblatt, Pfefferminze.

Blüten & Blütenstände

Blüten sind dazu da, zu verführen: Duft, Farbe und Nuance. Das macht sie raffiniert, aber auch empfindlich — ihr Aroma verfliegt schnell.

  • Blendrolle: Top-Notes und Eleganz.
  • Aufgussverhalten: Abdecken ist essenziell; lieber etwas kürzer als zu lang.

Beispiele: Kamille, Lindenblüte, Holunderblüte, Lavendel, Rosenblätter.

Gräser & Stängel

Gräser und Stängel bilden das tragende Gerüst einer Pflanze. Sie enthalten weniger Chlorophyll, dafür aber viel Faser und Struktur. Das macht sie klar im Geschmack und stabil beim Aufgießen.

  • Blendrolle: Leichtigkeit und Frische ohne Schärfe.
  • Aufgussverhalten: verträgt heißes Wasser und längeren Aufguss gut.

Beispiel: Zitronengras — botanisch gesehen ein Gras, kulinarisch genutzt wegen seines frischen, zitronenklaren Profils, das Struktur gibt, ohne zu dominieren.

Schalen & Rinde

Schale schützt die Frucht; Rinde schützt den Baum. Beide sind reich an ätherischen Ölen und dadurch intensiv.

  • Blendrolle: Spritzigkeit oder Wärme — in Maßen.
  • Aufgussverhalten: heißes Wasser, aber nicht aggressiv.

Beispiele: Orangenschale, Zitronenschalen, Zimt.

Früchte & Fruchtteile

Früchte tragen Samen und enthalten Säuren und Zucker. Sie geben Farbe, Rundung und einen zugänglichen Charakter.

  • Blendrolle: Körper und Balance.
  • Aufgussverhalten: braucht Zeit zum Quellen.

Beispiele: Apfelstückchen, Blaubeeren, Hagebutte, Hibiskus.

Wurzeln & Rhizome

Wurzeln wachsen nach unten; Rhizome sind verdickte unterirdische Stängel (wie Ingwer). Sie speichern Energie und geben sie langsam ab.

  • Blendrolle: Tiefe und Tragkraft.
  • Aufgussverhalten: braucht Zeit oder eine kurze Dekoktion.

Beispiele: Ingwer, Kurkuma, Zichorienwurzel, Süßholz, Baldrianwurzel.

Samen & Schoten

Samen sind kompakte Energieträger, oft reich an Ölen. Schoten sind ihre schützenden Hülsen.

  • Blendrolle: würziger Akzent und Spannung.
  • Aufgussverhalten: Wärme und Zeit; leichtes Anstoßen hilft.

Beispiele: Anissamen, Fenchelsamen, Koriandersamen, Kardamomschoten.

Besondere Fälle und warum wir trotzdem nach Pflanzenteil einteilen

Nicht jede Zutat lässt sich intuitiv erraten. Manche Botanicals werden im alltäglichen Sprachgebrauch anders benannt als botanisch oder funktional logisch ist. Genau deshalb arbeiten wir in unserer botanischen Küche mit Pflanzenteilen: Sie sagen dir, wie sich etwas im Kännchen verhält, unabhängig vom Namen.

Botanisch gesehen etwas anders

  • Hibiskus wird oft als Blüte gesehen, aber was du verwendest, ist der Kelch um die Samenkapsel. Im Aufguss verhält er sich eher wie Frucht: sauer, farbgebend und voll.
  • Hagebutte ist keine Blüte, sondern die Frucht der Rose — die Blütenblätter sind längst verschwunden.
  • Schwarzer Pfeffer ist botanisch eine Beere, funktioniert in Blends aber als samenartiger Gewürzakzent.
  • Kardamomschoten sind die Hülsen; das Aroma sitzt in den Samen innen — leichtes Anstoßen macht den Unterschied.
  • Maisbart sieht aus wie Gras, ist botanisch aber ein Blütenteil (Narbe und Griffel).

Ein kleiner Blend- und Aufgusskompass

  • Schichte Ebenen: Blatt Blüte Frucht/Schale Wurzel Samen.
  • Gieße im Mittelfeld auf: ± 90 °C und 8–10 Minuten funktioniert für die meisten Blends.
  • Viel Wurzel, Rinde oder Samen? Gib Zeit — oder arbeite in zwei Phasen.
  • Viel Blatt oder Blüte? Sanfter aufgießen und früher probieren; verlängern geht immer.

Mehr Details findest du in unserem Aufgussguide und dem Moment-Kompass kühlend oder wärmend.

Der Vorteil der Arbeit mit Pflanzenteilen ist Einfachheit. Du musst keine botanische Enzyklopädie sein: Schau dir an, was in deiner Hand liegt Blatt, Blüte, Schale, Samen oder Wurzel und gib genau diesem Teil die passende Aufgussweise. So entsteht Ruhe im Kännchen und Klarheit in der Tasse.

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